"Sensorische Integration ist die Verarbeitung von Sinnesinformationen, damit wir sie nutzen können!"

Dr. A. Jean Ayres

Sensorische Integration beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Sinneseindrücke aus dem Körper und der Umwelt aufzunehmen, zu ordnen und sinnvoll zu verarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken sowie Gleichgewicht und Körperwahrnehmung.

Wenn die sensorische Integration gut funktioniert, kann ein Mensch angemessen auf Reize reagieren – zum Beispiel ruhig sitzen, sich gezielt bewegen oder sich in neuen Situationen orientieren.

Ist sie beeinträchtigt, können Reize als zu stark, zu schwach oder verwirrend erlebt werden. Das kann sich unter anderem durch Unruhe, Unsicherheit in der Bewegung oder Konzentrationsschwierigkeiten zeigen.

Ziel der Förderung ist es, die Verarbeitung von Sinnesreizen zu verbessern und dadurch mehr Sicherheit, Selbstständigkeit und Wohlbefinden im Alltag zu ermöglichen.